Mittwoch, 18. Februar 2009

Pan con Tomate

Heute möchte ich Euch eins meiner Lieblingsbrote vorstellen. Immer wenn ich Zeit habe, backe ich einiges auf Vorrat, so das ich spontan immer mal was aufbacken kann.



Es handelt sich um einen einfachen Teig, mit dem ich auch schlichte Baguettes oder Pizza backe.
Die Besonderheit ist aber die, das ich dem Teig trockene Tomaten hinzufüge, so das der Teig beim kneten, eine schönen leichten Rotton annimmt.



Auf 500g Mehl nehme ich eine Hand voll getrockneter Tomaten. Die trockenen Tomaten hacke ich kleine und gebe sie in ein Schraubglas um sie mit heißem Wasser aufzufüllen.
Dieses Wasser macht zum einen die Tomaten weich und zum anderen benutze ich es gleichzeitig für den Teig. So bleibt das Tomatenaroma komplett erhalten.



Die Zutaten kommen nacheinander in die Küchenmaschine und werden dort geknetet. 45 Min gehen lassen, dann erneut kneten. Baguettes, Brötchen o. ä. formen und nochmal 30 Min gehen lassen. Anschliessend für gut 25 Min in den Ofen bei 200 Grad.

Ich weiß nicht genau woran es liegt, aber bei diesem Brot gibt es keine harte Kruste. Für mich überhaupt nicht schlimm, da ich das Brot (je nach Laue) auch mal in dicke Scheiben schneide, mit Öl bestreiche und in den Toaster gebe.

Empfehlen kann ich das Brot auch mit schwarzen Oliven oder mit italienischen Kräutern!

Zutaten:

450g Mehl Typ 550
1 Hand voll getrockneter Tomaten (ersatzweise Oliven oder Kräuter)
1 Päckchen Trockenhefe
250ml (Tomaten)Wasser
Salz

Dienstag, 17. Februar 2009

Tarte Tatin

Ich bin so begeistert von dieser Tarte, weil ich nicht gedacht hätte, das sie so schnell und einfach zu backen ist.



Die Backform mit Papier auslegen. Den Rand und das Papier mit Butter einreiben und großartig mit Vanillezucker bestreuen.



2 Äpfel in Spalten schneiden und die Form großzügig damit auskleiden.



Alles mit Blätterteig abdecken und schön an den Rand drücken.



Den Ofen hatte ich auf 220 Grad vorgeheizt. Als der Blätterteig anfing sich zu heben, hab ich die Temperatur auf 190 Grad zurück gestellt. Alles in allem waren es gut 30 Min.



Ein Teller in die Form, umdrehen und das Backpapier vorsichtig abziehen - dann steht dem Genuß nichts mehr im Wege!

Jetzt werd ich es noch mit Pfirsichen, Feigen, Ananas und Birnen versuchen - alles nach und nach!

Mittwoch, 11. Februar 2009

Ich höre auf!

Ich höre auf mit meiner Suche. Den ich hab es gefunden, das ultimative Grießpudding-Rezept!

Vielen Dank an dieser Stelle nochmal für Eure Tips. Ich hatte ja berichtet, das ich bereits mehreres ausprobiert hab, aber immer wieder wurde der Grieß "schnittfest".

Jetzt hat Gaby mir diesen Link geschickt und ich kann eins mit Sicherheit sagen, er schmeckt wirklich genauso wie der von L...liebe!!



Vielen Dank nochmal!

Fliegender Wechsel

Ein fliegender Wechsel vollzog sich heute Abend bei uns daheim. Ich kam grad nach Haus, da kam es mir aus der Küche entgegen: "Die Pasta hab ich schon aufgesetzt, machst Du den Rest?"



"Gerne!" - auf die schnelle in die Gemüseschale gegriffen und da waren auch schon eine Knoblauchzehe gehackt und eine Zucchini samt Aubergine zerkleinert. Da unsere Pfeffermühle den Geist aufgegeben hat, kamen ein paar Pfefferkörner, ein kleines Stück Chili und etwas Salz in den Mörser.



Das Gemüse schnell in etwas Olivenöl angebraten, kurz vor Schluss eine große Portion Tomaten dazu, die Farfalle und die Gewürzmischung. Alles in der Pfanne verrühren.

Ein bisschen Olivenöl und Parmesan über das ganze und schon war das Abendessen fertig!

Einen bösen Nebeneffekt hatte die Zubereitung aber doch noch:
Ich hab mir vorhin vor Müdigkeit die Augen gerieben und obwohl ich mir zweimal die Hände gewaschen hatte, kam ich erstmalig in den Genuß, mich optisch mit der Schärfe einer Chili auseinander zu setzten. Gott, wie das brennt!!

Freitag, 6. Februar 2009

Gries-Dessert



Ich bin hin und wieder mal auf der Suche, nach einem schönen Rezept für ein Grießpudding. Da ich hier im Hause der einzige bin, der das isst, kommt es also selten vor.
Wenn mich dann mal wieder der Appetit überkommt, dann hab ich nichts zur Hand voran ich mich halten kann, so das es meist die Anweisung auf der Packung ist, die es zu befolgen gilt.

Jetzt lese ich dort, dass auf 250ml Milch 50g Weizengrieß sollen. Ich habe diese Angabe schon auf 30g Grieß reduziert, bei gleicher Menge Milch, aber es wird immer wieder so fest, das ich den Löffel in die Schale stellen kann.

Die restlichen Zutaten tragen auf jeden Fall was zum Geschmack bei, aber die Konsistenz ist nicht so schön cremig, wie ich es von gekauften Desserts kenne.

Hat jemand von Euch ein Tip?